Ovarialstimulation

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Die Ovarialstimulation, auch Ovulationsinduktion genannt, ist die hormonelle Stimulation des Wachstums einer geringen Anzahl von Eizellen (im Idealfall nur einer einzigen, höchstens jedoch von drei Eizellen).

Zur Stimulation wird die Tablettenform eines Hormons (Antiestrogen – Clomifencitrat) verwendet.

Das Eizellenwachstum wird per vaginale Sonografie (Ultraschalluntersuchung) kontrolliert, die zeitliche Abstimmung des Geschlechtsverkehrs oder der Insemination erfolgt je nach Größe des Follikels.

Die Ovulationsinduktion ist daher bei Patientinnen angebracht, bei denen es nicht zur Reifung der Eizelle kommt (der Eisprung ausbleibt), namentlich bei Frauen mit sog. polyzystischem Ovar-Syndrom (PCO-Syndrom).