In-vitro-Fertilisation mit Spendereizellen

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Bei manchen, wegen Unfruchtbarkeit behandelten Paaren gelingt es leider nicht, Eizellen zu gewinnen oder diese sind von unzureichender Qualität. In diesen Fällen können zur Heilung Eizellen anonymer Spenderinnen verwendet werden.

Die Behandlung mit gespendeten Eizellen wird empfohlen: 

  • Bei Paaren, bei denen die Eierstöcke der Frau bereits überhaupt keine eigenen Eizellen oder Eizellen von ungenügender Qualität produzieren. Der Grund dafür mag ein funktionelles Versagen der Eierstöcke sein, zumeist im Zusammenhang mit dem Alter der Frau. Ein weiterer Faktor können auch wiederholte Sterilitätsbehandlungen oder das verfrühte Versagen der Funktion der Eierstöcke sein. Die häufigste Ursache ist jedoch häufig ein Entwicklungsfehler der Eierstöcke oder die operative Entfernung beider Eierstöcke.
  • Bei Paaren, bei denen die Frau Überträger von Erbkrankheiten ist.
  • Bei Paaren, bei denen anhand genetischer Untersuchungen Chromosomenveränderungen festgestellt wurden.

Der Behandlungszyklus verläuft in folgenden Phasen:

  1. Untersuchung und Vorbereitung des zu behandelnden Paares, ev. die Synchronisierung von Spenderin und Empfängerin. 
  2. Untersuchung und Vorbereitung der Spenderin. Spenderinnen müssen in der Tschechischen Republik folgende Kriterien erfüllen: Alter 18-35 Jahre, beidseitig anonyme, unentgeltliche Spende, negative Ergebnisse sämtlicher Untersuchungen in Bezug auf Geschlechtskrankheiten und genetische Erkrankungen. 
  3. Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut zur Aufnahme der Embryonen durch Verabreichung von Hormonen. 
  4. Entnahme der Eizellen der Spenderin. 
  5. Befruchtung mit Spermien des Partners. 
  6. Kultivierung der befruchteten Eizellen und Embryonen 3-5 Tage im Labor. 
  7. Übertragung der Embryonen in die Gebärmutter der Empfängerin.